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Archiv
05.08.- 07.08.2010
3.Sommerakademie Hamburg
Nach dem großen Erfolg der letzten beiden Jahre, fand vom 05.-07. August 2010 die 3. Sommerakademie der Deutschen Gesellschaft für Onkologische Pharmazie im Hotel Lindtner (Hamburg/Harburg) statt.
Mit der Sommerakademie möchte die DGOP jungen Kollegen bereits während des Studiums einen
Einblick in die pharmazeutische Betreuung von Krebspatienten ermöglichen.
Neben einem Einstieg in die fachlichen Grundlagen geht es vor allem um die kommunikativen
Voraussetzungen im Umgang mit den Patienten und um das Selbstverständnis des Beratenden, also
die Basis für eine authentische Betreuung. Gemäß dem DGOP-Grundsatz der interdisziplinären
Zusammenarbeit wird dieses Wochenende von Apothekern, einem Onkologen, einem Psychiater und
einem Künstler gemeinsam gestaltet.
Gemeinsam zum Wohle des Patienten.
Plakat 3. Sommerakademie 2010
01. Februar 2010
Unterschriftenaktion der DGOP/ Zytostatikaversorgung zum niedrigsten Preis
Hamburg - Während des 18. Pharmazeutisch-onkologischem Fachkongress NZW vom 29.-31.1. in Hamburg hat die Deutsche
Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (DGOP e.V.) mit Ärzten und Patientenvertretern nachfolgende Resolution erarbeitet.
Die DGOP ruft alle Fachkreise, Patientenorganisationen und Apotheker auf, sich im Rahmen einer Unterschriftenaktion zu dieser
Resolution für eine sichere und qualitativ-hochwertige Zytostatikaversorgung in Deutschland einzusetzen.
Anlass der Aktion ist die europaweite Ausschreibung der AOK zur ambulanten Versorgung ihrer Onkologie-Patienten in Berlin mit
parenteralen Zubereitungen aus Fertigarzneimitteln durch Apotheken. Entscheidend für den Zuschlag ist alleine der niedrigste Preis.
Für eine sichere Krebstherapie, auf die jeder zweite Mensch im Laufe seines Lebens angewiesen sein wird, ist eine Ausschreibung alleine
über den niedrigsten Preis ein sehr schlechter Ratgeber", sagte der Präsident der DGOP Klaus Meier vor den rund 1000 Teilnehmern des NZW.
So befürchtet die größte deutsche Fachgesellschaft für onkologisch tätige Pharmazeuten, dass mit derartigen Entwicklungen bereits bewährte
Versorgungsstrukturen zerschlagen werden. Vielerorts arbeiten Apotheken und onkologische Praxen vertrauensvoll und auf einem hohen
Qualitäts- und Sicherheitsniveau zusammen. Diese enge Verzahnung zwischen Arzt und Apotheke würde aufgegeben, sollten weitere der
174 Krankenversicherungen in Deutschland dem Beispiel der AOK folgen. Onkologische Praxen könnten nicht mehr die pharmazeutisch-onkologische
Versorgung einer Apotheke ihrer Wahl in Anspruch nehmen, sondern müssten sich der Versorgungszuweisung des jeweiligen Kostenträgers unterwerfen.
Damit könnte eine Behandlung der Patienten aus einem Guss immer schwieriger werden. Durch die vorgesehene Vertragslaufzeit von nur einem
Jahr muss zudem mit weiteren ständigen Umstrukturierungen der onkologischen Versorgungsstrukturen gerechnet werden. So ist auch eine
Planungssicherheit für Zytostatika-herstellende Apotheken nicht mehr gegeben.
Die 15. AMG-Novelle hat der Selbstverwaltung die notwendige Erschließung von Wirtschaftlichkeitsreserven übertragen, welche diese zum 1.1.2010
mit einschneidenden neuen Abrechnungsvorgaben für onkologische Rezepturen umgesetzt haben. Jedweder Nivellierung der komplexen Anforderungen an
eine onkologische Versorgung möchte die DGOP aber entschieden entgegentreten.
Die DGOP ruft daher alle Interessierten auf, sich an der Unterschriftenaktion zu beteiligen.
Es wird gebeten, die Liste mit Einzel- oder Sammelunterschriften an die Geschäftsstelle der DGOP, Cuxhavener Straße 36, D- 21149 Hamburg zurückzusenden.
Resolution mit Unterschriftenliste
Pressemitteilung vom 01. Februar 2010
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Zytostatika-Herstellung bleibt in Apothekerhand
September 2009
Pressemitteilung vom 03.September 2009 Dienstleistungspauschale für Zytostatika herstellende Apotheken
Dienstleistungshonorar für Zytostatikaversorgung gefordert
Juli 2009
DGOP-Pressemitteilung vom 13.Juli 2009
Reaktionen der pharmazeutischen Fachpresse
April 2009
Stellungnahme der DGOP zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Arzneimittelgesetzes und anderer Vorschriften (15. AMG-Novelle) vom 18. Februar 2009
April 2009
Informationsfilm "Arzneimittelsicherheit in der Onkologie: Auswirkung der 15. AMG-Novelle"
ISDN-Version (25 MB) DSL-Version (48 MB)
Januar 2009
Stellungnahme der DGOP zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Arzneimittelgesetzes und anderer Vorschriften (15. AMG-Novelle) vom 22. Dezember 2008
08. Januar 2009
Anschreiben an die Bundesministerin für Gesundheit Frau Ulla Schmidt
29. Januar 2009
Anschreiben an Herrn Ministrialrat Hofmann, Leiter des Referats 112, Bundesministerium für Gesundheit
20. Februar 2009
Gesetzentwurf der Bundesregierung
03. April 2009
Stellungnahme des Bundesrates
12. - 14. Dezember 2008
PTA-Weiterqualifizierung "Zytostatika"
Durchgang 17, Block A vom 12. bis 14. Dezember 2008 im Lette-Verein, Berlin.
November 2008
Leitlinien der DKG und ihre Begleitung durch die DGOP
Liebe Mitglieder der DGOP, liebe Kolleginnen und Kollegen,
in den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) werden einzelne ärztliche Maßnahmen in der Diagnostik, Therapie und Nachsorge von definierten Tumorentitäten nach dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Literatur geordnet, es werden Ressourcen benannt und Schnittstellen definiert. Dem jeweils mitbehandelnden, im jeweiligen Themengebiet nicht spezialisierten Arzt ist es anhand dieser Leitlinien möglich, die ihm anvertrauten onkologischen Patienten über das Vorgehen der Spezialisten, die Ergebnisse und Nebenwirkungen zu beraten.
Was liegt hier näher, als dass auch onkologisch tätige Pharmazeuten diese Leitlinien für ihre Arbeit nutzen und vor allem diese bereits während ihrer Entstehung begleiten?
Hier können Sie sich den kompletten Text als PDF downloaden.
August 2008
Kriterien-Katalog für Onkologische Zentren der Deutschen Krebsgesellschaft
Die Anforderungen dieses Erhebungsbogens stellen die Basis für Zertifizierungen von Onkologischer Zentren dar.
Diese fachlichen Anforderungen an Onkologische Zentren wurden festgelegt und mit Datum 08.07.2008 vom Präsidenten der DKG Prof. Dr. Dr. h.c. W. Hohenberger und dem Vorsitzenden der Zertifizierungskommission der DKG Prof. Dr. M. Bamberg in Kraft gesetzt.
Onkologische Zentren beinhalten neben Organspezifischen Zentren u.a. Tumordokumentation, Studienmanagement, Aus- und Fortbildung, Benchmarking, Öffentlichkeitsarbeit sowie Organübergreifende Versorgung mit Pathologie, Radioonkologie, Medikamentöse Onkologie, Operationen.
Die Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (DGOP) konnte wesentliche Ergänzungen zur pharmazeutischen Sicherstellung Onkologischer Zentren nachreichen. Diese werden im Zuge der Evaluierung des o.g. Erhebungsbogens als Anforderungen festgeschrieben, sollen aber bereits in den derzeit laufenden Zertifizierungsverfahren herangezogen werden.
Juli 2008
Neuer Vorstand der DGOP
von links nach rechts:
Michael Marxen, 2. Beisitzer
Annette Freidank, Schriftführerin
Hannelore Kreckel, Vizepräsidentin
Klaus Meier, Präsident
Kerstin Bornemann, 1. Beisitzer
Michael Höckel, Kassenwart
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